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Die Tinnituskompaktbehandlung

besteht aus unterschiedlichen Behandlungsansätzen. Erkenntnisse der Neurophysiologie und der -psychologie, sowie verschiedene psychotherapeutische Basiskonzepte (Musik-, Verhaltens-, Körper-, systemisch-lösungsorientierte Therapien) werden individuell eingesetzt. Chronische Tinnitustöne entstehen fast nie im Ohr, sie beruhen auf einer Fehlschaltung im Gehirn. Sie steigern sich in emotional belastenden Situationen, z.B. bei Stress oder Ängsten. Schafft man es, die Aufmerksamkeit vom Tinnitus abzulenken, empfindet man ihn als weniger störend. Da Tinnitusklienten auch häufig Probleme mit der Halswirbelsäule und dem Kiefergelenk haben, kann ich mit Hilfe der Cranio-Sacral-Therapie Verspannungen und Blockaden positiv beeinflussen.

Die 10-stündige Kompaktbehandlung besteht aus mehreren Bausteinen

 

1.

Nach einer ausführlichen, biographieorientierten Anamnese wird bei einem tonalen Tinnitus anhand eines Sinusgenerators ein Ton gesucht, der dem Tinnitus ähnelt. Stimmübungen mit dem gefundenen Ton und seinen Nachbartönen sollen den “Störton“ wieder in den normalen Hörprozess integrieren. Eine Behandlung auf der Körper-Klang-Resonanz-Liege in Kombination mit einer Cranio-Sacralen-Behandlung löst muskuläre Verhärtungen auf und führt in eine tiefe Entspannung.

 

2.

Bei einem nicht-tonalen Tinnitus soll der Klient anhand von Geräuschen, Klängen, Rhythmen eine Klangabfolge erstellen, die seinem Tinnitus ähnlich ist. Es wird eine individuelle Wohlfühlmusik erstellt, die als Arbeitsgrundlage während der Behandlung und für zuhause geeignet ist. Weitere Stimmübungen mit Klangunterstützung sollen Resonanzräume in den entsprechenden Gehirnarealen öffnen, die Durchblutung anregen und die individuellen Tinnitustöne überspielen.

 

3.

Da viele Tinnitus-geschädigte Menschen auch mit einer Hörminderung zu tun haben, kann ein Hör-, Aufmerksamkeits- und Intonationstraining eine neuronale Vernetzung im Hörzentrum wieder anregen und das Hörvermögen verbessern. Entspannungs- und Körperübungen verbessern das Wohlbefinden und die Körperwahrnehmung.

 

4.

Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung ist die Ursachenanalyse und die Suche nach Lösungsmöglichkeiten. Es werden Situationen herausgearbeitet, nach denen der Tinnitus lauter oder leiser wird (Stress, Konflikte, Ärger, usw.). Die Abhängigkeit von bestimmten Situationen wird erkannt und bearbeitet. Der Tinnitus kann so seine Bedrohlichkeit verlieren und der Klient merkt, dass er einen Einfluss auf seinen Tinnitus hat.

 5.

Ein Entspannungstraining nach musiktherapeutischen Gesichtspunkten, verbunden mit einem individuellen Wohlfühlbild soll ein gezieltes Ausblenden des Tinnitus erreichen.

Der Behandlungserfolg konnte vom Institut für Musiktherapieforschung in Heidelberg anhand von Studien belegt werden. Auch nach Ende der Behandlung ist es günstig, mit den Übungen fortzufahren, um einen langfristigen Erfolg zu sichern.

Bei zusätzlichen Beeinträchtigungen wie Depression oder Angststörungen ist eine psychotherapeutische Behandlung empfehlenswert.

©2016-2017, Dorothea Slodowy, Praxis für Psychotherapie (HpG), Musik- und Körpertherapie

Am Mühlenberg 19d, 14542 Werder, 03327/462531, info@sos-kompakttherapie.de